Ergebnisbericht 2. Austauschrunde

Ergebnisbericht 2. Austauschrunde

7. April 2021 Austauschrunde Uncategorized 0

Studentische Partizipation in der Hochschullehre ist ein Thema, zu dem viele Menschen ihren jeweils eigenen Zugang haben. Sie denken unterschiedlich darüber, haben unterschiedliche Erfahrungen gesammelt und haben diese mit unterschiedlichen Wissen verknüpft. In den Austauschrunden von Partizipativstudieren.de kommen Menschen zusammen, die mit diesen unterschiedlichen Vorraussetzungen gemeinsam Vorschläge für mehr studentische Partizipation entwickeln wollen.

Die 2. Austauschrunde fand als Barcamp statt.

Wann funktioniert studentische Partizipation

  • Verbindliche Gestaltung
  • Peer to peer Feedback
  • Wohlwollen und Befürwortung durch Präsidien bzw. Fakultätsleitungen
  • Durch Anpassungen der Curricula/Ordnungen
  • Erfahrungsaustausch zwischen Lehrpersonen verwandter Lehrveranstaltungen
  • Soziokratie / Konsensieren
  • Neue Formate ermöglichen: Studierende sollen selbst entscheiden können, in welcher Form sie z.B: kommunizieren: schriftlich, mit Audios/Videos…
  • Vorbildfunktion/ Vorleben
  • Einladung mitzugestalten
  • Delegation Poker: https://vividbreeze.com/delegation-poker/ 

Woran scheitert studentische Partizipation?

  • Vorbehalte gegenüber Studierenden
  • Hierarchien
  • Furcht vor Reputationsverlust (Distanz als akademische Währung?)
  • Vorteile sind schwer indirekt zu vermitteln/Studentische Partizipation muss erlebt werden
  • Ungeeignete Entscheidungsverfahren
  • Vorteile sind schwer indirekt zu vermitteln/Studentische Partizipation muss erlebt werden
  • Mangelnde Ergebnisoffenheit
  • Wandelprozesse übersteigen Regelstudienzeit
  • Langzeitstudierende müssen Stellvertretung für studentische Anliegen sein; es bräuchte z.B. Alumni-Struktur für „Lobby“

Außerdem haben wir Beispiele für studentische Partizipation gesucht und auch gefunden.

God-Practice studentische Partizipation

Bei der letzten Austauschrunde kam der Vorschlag auf: „Vielleicht könnten einzelne Akteur*innen in einem Elevator Pitch o. ä. Ansätze zu Partizipation an Ihren Standorten vorstellen.“
Ich fand die Idee gut und wir haben entsprechende Beispiele gesammeln. Nicht jede:r Autor:in eines Beispiels musste dieses am Ende auch vorstellen.

Studierende im QM an der TU Kaiserslautern

Das ist wohl nur ein „halbes Good-Practice“, da es noch nicht in der gesamten Institution verankert ist: An einem Fachbereich können Studierende in einem Wahl-Modul ECTS Punkte für Engagement in der akademischen Selbstverwaltung bekommen.  

Studiengang ZukunftsDesign an der HS Coburg

Alles Partizipativ – oder doch nicht?
Gerade aktuell die „Abstimmung“ über von Studenten eingereichte Projekte -mhpf
Und die Frage nach partizipativer Beurteilung (Beispiel meine Peer-Group-Bewertung bei der GWÖ-Zertifizierung), fehlendes Peer-Feedback im Studiengang, die geschriebenen Arbeiten kommen in einen Sammelband, oder nicht …

Partizipatives Curriculum-Design FH Potsdam

https://www.fh-potsdam.de/forschen/projekte/projekt-detailansicht/project-action/design-0815/

Nach dieser inhaltlichen Einstimmung in das Thema studentische Partizipation wurden spontane Gruppen gebildet. Die Teilnehmenden in den einzelnen Gruppen, haben für sich das vorliegende Problem genau beschrieben, sowie Lösungsvorschläge und weitere Anknüpfungspunkte erarbeitet. Zur Ergebnissicherung wurden die einzelnen Punkte festgehalten.

Verschiedene Zielgruppen (Studiengänge) bereits in der Planung den ersten Sitzungen einbeziehen.

Diversität: Formate in den Lehr-Lernveranstaltungen

OECD- Einfluss von Externen Stakholdern? Internationale Vergleichbarkeit? Partizipation und Verwertungslogik für die Wirtschaft?